28. Mai 2026, 20 Uhr

DIE WAHRHEIT ÜBER STADE

Stadtführungs-Entertainment mit Lars Dahms und Sven Amtsberg

Start: Holzkran am Fischmarkt, Stade

Der Wille der Stader, so heißt es im »Buch der Stader«, ist grenzenlos und weiß Berge zu versetzen. Wo ein Stader ist, da ist auch ein Weg, sagt man gerne, und es ist eben nur diesem unermüdlichen Willen der Stader zu verdanken, dass Stade heute eins der beliebtesten Urlaubsziele der Welt ist. Selbst der Karibik hat man seit letztem Jahr den Rang abgelaufen. Weshalb man Stade auch gerne die Dominikanische Republik des Nordens nennt. Zumindest in Stade.


Doch Stade war nicht immer dieser Inbegriff pittoresken Städtebaus, sondern früher war Stade nicht sehr viel mehr als eine Handvoll schmuckloser Behausungen aus Stahl und Schlacke umgeben von großer Einöde. Der Begriff Stade leitet sich eben daher ab – ist er doch ein Hybrid aus den Worten Stahl und Einöde. Nach Stade kam kaum wer. Wer es doch tat, blieb nie lange, kam nie wieder.


Doch die Stader sind Füchse. Man wusste, man musste Anreize schaffen. So wie im nahegelegenen Hamburg, diesem Stade für Arme. Nachts fuhr man dorthin, stahl Elbwasser, um damit selbst eine Art Fluss hier anzulegen – jene weltberühmte Schwinge. Fachwerk-Attrappen wurden auf die groben Stader Behausungen geschraubt, dazu errichtete man als zusätzlichen Touristenmagneten noch ein Holzkonstrukt in Hafennähe – das Trojanische Pferd von Stade –, das Stade immer einen Hauch von Mystik und Größenwahn verlieh und noch heute ein beliebtes Tattoo-Motiv ist.  


Der Plan ging auf. Heute ist Stade eine der größten Touristenhochburgen der Welt und vor allem bei Hochzeitspaaren sehr beliebt, die ihre Flitterwochen hier verbringen und oft anschließend für immer bleiben. 





Diese und weitere Informationen erfahren Sie bei »Die Wahrheit über Stade«. Nichts, was Sie in dieser Stadtführung erfahren, stimmt. Alles ist erstunken und erlogen.